Das Chinesische Kaiserreich

Die Geschichte von Hongkong ist geprägt durch die lange Epoche des chinesischen Kaiserreichs. So wurde während der Han- Dynastie das Territorium von Hongkong von Han- Chinesen besiedelt, was dazu führte, dass einerseits die Machtansprüche der Chinesen in diesem Gebiet untermauert wurden.

Andererseits führte diese Aktion des chinesischen Kaiserreiches zu einem plötzlichen Bevölkerungszuwachs, der zudem mit einem kulturell intensivierten Austausch verbunden war. Durch den wirtschaftlichen Aufschwung der Provinz rund um Guangzhou zu einem wichtigen Handelszentrums des chinesischen Kaiserreichs wurde die Hongkong zu einem bedeutenden Hafen ausgebaut.
Dies wird als ein weiterer bedeutender Wendepunkt der Geschichte von Hongkong angesehen, denn dadurch wurde neben dem Hafen die Infrastruktur der Region ausgebaut.

Dennoch setzte die erste starke Immigrationswelle aus dem Norden Chinas erst in der Epoche der Song- Dynastie ein. Die Einwanderer waren vornehmlich aus dem Zwecke der wirtschaftlichen Stärkung des Hafens in Hongkong angesiedelt worden.
Durch den Einfall der mongolischen Reiterheere in China während der Yuan- Dynastie verstärkte sich die Immigration aus dem Norden des chinesischen Kaiserreichs. Dennoch war die Region um Hongkong relativ isoliert und die Mehrzahl der Einwohner bestritt ihr Dasein durch den Fischfang und die Perlenaufzucht.

1517 gingen portugiesische Händler im Südosten des asiatischen Kontinents an Land. Heute vermuteten Wissenschaftler, die schwerpunktmäßig die Geschichte von Hongkong untersuchen, dass die Portugiesen im Territorium von Hongkong ankerten. Zu jenen Zeitpunkt waren in der Provinz des chinesischen Kaiserreichs schon einige größere Siedlungen vorhanden. Da das chinesische Kaiserreich sich protektionistisch vor dem Außenhandel abschottete, war Hongkong als Hafen bis dato relativ unbedeutend, was sich jedoch änderte, als die Portugiesen den Chinesen halfen, die Piraterie zu bekämpfen.
Zudem entstand ein lukrativer Handel zwischen den europäischen Großmächten Portugal und Großbritannien mit China, welcher hauptsächlich über das heutige Territorium von Hongkong abgewickelt wurde. Somit schwächte sich aus der Betrachtung des Verlaufs der Geschichte der Jahrhunderte lange Günstlingswirtschaft der Handelsbeschränkung allmählich ab.
Nach dem endgültigen Zerbruch des chinesischen Reiches in der Epoche der Ming- Dynastie wurde das Territorium der heutigen Sonderverwaltungszone Hongkong an den Kreis Xin’an angegliedert, wodurch er jedoch seine errungene Bedeutung nicht einbußte.