Die Geografie Hong Kongs

Das an der Mündung des Perlflusses zum südchinesischen Meer hin gelegene Hongkong besticht durch seine vielfältige Geografie.

Die erste Assoziation, die der Europäer mit Hongkong verbindet, ist das Bild der Metropole, doch die Geografie Hongkongs ist weitaus komplexer. So besteht die Sonderverwaltungszone Hongkong insgesamt aus 262 Inseln, von denen einige ein wahres floristisches Paradies beheimaten. Jedoch sind die wichtigsten Eilande der Halbinsel Hongkong jene, die urban erfasst sind. Diese sind namentlich Lantau mit einer Fläche von 146,2 km², Lamma, das 13,6 km² groß ist, Hong Kong Island mit 88,3 km², Tsing Yi, Cheung Chau und Peng Chau. Unterteilt sind alle Inseln in die territorialen Gebiete Hong Kong Island, New Territories, Kowloon und die sogenannten vorgelagerten Inseln, die mit der englischen Übersetzung outlying islands bezeichnet werden.

Zwar haben, wie oben erwähnt, die Inseln, die urbanisiert sind, die meiste Bedeutung. Sie machen aber von den insgesamt 1.104 km² nur 25% der Landfäche Hongkongs aus, was vor allem dadurch begründet ist, dass ein Großteil der Beschaffenheit der Geografie von Klippen durchdrungen ist, an denen es unmöglich ist, bauliche Maßnahmen zu vollrichten. So finden sich hauptsächlich im Norden der New Territories großflächige Ebenen, die eben auch das Bild Hongkongs durch den dortigen Urbanisierungsgrad prägen. Im Gegensatz zu diesem städtischen Gebiet ist der Tai Mo Shan mit 958 Metern der höchste Berg Hongkongs. Geografisch ist jedoch der Victoria Peak die bekannteste Erhöhung Hongkongs, da dieser Berg bei nahezu jedem Reiseveranstalter auf dem touristischen Programm aufgrund seiner Aussicht über die Metropole